| Wie möchten Ihnen an dieser
Stelle einen Einblick auf die vorangegangen Tagungen geben und einige Impressionen
zeigen. |
| Rückblick
2000 |
| Konzept
ging auf - Duroplasttagung war ein voller Erfolg |
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| Mit
über 330 Teilnehmern und Experten aus aller Welt war die 1.
Internationale Duroplasttagung in Iserlohn ein sehr erfolgreiches Forum
für Anwender, Verarbeiter, Maschinen- und Rohstoffhersteller. Dabei
wurde der Gedanke der Duroplastfamilie aufgegriffen. Neben den
insgesamt 17 praxisorientierten Fachbeiträgen mit hochrangigen
Referenten trugen auch die Gespräche in den Pausen an den
Ausstellungsständen sowie die mit einem Begleitprogramm untermalte
Abendveranstaltung in der Parkhalle Iserlohn zu einem regen
Erfahrungsaustausch bei. Die erfolgreiche Tagung konnte
nur durch die intensive Vorbereitung des Organisationskomitees mit den
Firmen AICAR SA, Bakelite AG, Dugro GmbH, Iserlohner Kunststoff
-Technologie
GmbH, Perstorp AB, und Raschig GmbH sowie der AVK-TV und der Märkischen
Fachhochschule in Iserlohn realisiert werden. Dabei wurden die
Planungen bereits ein Jahr vor Durchführung der Tagung begonnen. Prof.
Dr.-Ing. Paul Thienel begrüßte die Teilnehmer und leitete die Tagung.
Zum Auftakt der Tagung unterstrich NRW Arbeitgeberpräsident Dr. Jochen
Kirchhoff in seiner Rede den Mangel an Fachkräften, Experten und
Ingenieuren im Kunststoffbereich. Nach einer Umfrage fehlen drei von
zehn Unternehmen das nötige Fachpersonal zur Realisierung innovativer
Projekte. Damit das Fachpersonal in Zukunft zur Verfügung steht,
verwies Dr. Kirchhoff auf Chancen für Quereinsteiger sowie auf
Pilotprojekte für arbeitslose und künftige Ingenieure. Das
Interesse für zukünftige Ingenieure kann in Zukunft gar nicht früh
genug geweckt werden. „Damit die Kinder nicht wie bisher zu spät etwas
über Physik und Chemie erfahren, könnte man sie in der Grundschule
experimentieren lassen“. Nach dem Einführungsreferat von Dr. Kirchhoff
begannen die Fachbeitrage aus den Bereichen der Rohstoffhersteller,
wobei innovative Neuerungen im Bereich der Formmassenentwicklung
aufgezeigt wurden. Auf der Tagungsbühne wurde anschaulich ein
Experiment zum Thema „Flammschutz“ vorgeführt, in dem das sehr gute
thermische Verhalten des Duroplasten gegenüber thermoplastischer
Werkstoffe aufgezeigt wurde. Eine weitere Neuerung im Duroplastbereich
ist das Veredeln von Oberflächen, speziell das Galvanisieren von
PF-Formteilen. Hierbei lassen sich Formteile z.B. Griffe für den
Sanitärbereich verchromen. Der duroplastische Werkstoff
kann hierdurch in weitere, bisher nicht erschlossene Marktsegmente
einfließen. Im Bereich der Verarbeitung von Duroplasten wurden für den
Praktiker an der Maschine Möglichkeiten der Prozesssicherheit sowie der
Optimierung des Verarbeitungsprozesses aufgezeigt. Eine wesentliche
Verbesserung der Wirtschaftlichkeit der Duroplastverarbeitung lässt
sich durch das Trocknen und die Vorwärmung der Formmassen erzielen. Zu
diesem Themenbereich wurden in der Vergangenheit einige Entwicklungen
von Maschinen- und Rohstoffherstellern durchgeführt.
Zykluszeitverkürzungen von bis zu 33 % sind erzielt worden. Neben der
Weiterentwicklung der Peripherie konnten auch im
Spritzgießmaschinenbereich sowie im Pressbereich einige Neuerungen
aufgezeigt werden. So ist eine Tendenz zu speziell auf die
duroplastische Formmasse abgestimmte Maschinentechnik mit
Prägeeinheiten, Vakuumeinheit usw. erkennbar. Auch
Sonderverfahren wie das Mehrkomponentenspritzgießen mit Duroplasten und
Thermoplasten werden in Zukunft neueste, innovative Produkte
ermöglichen, wobei eine Reduzierung der Herstellkosten und die
Integration multifunktioneller Baugruppen in nur einem Produkt im
Vordergrund stehen. Die Möglichkeiten der Aushärtekontrolle sowie
weiterer für die Duroplastverarbeitung relevanter Prüfverfahren sollte
den Teilnehmern einen Überblick zu immer wieder auftretenden Fragen aus
diesem Bereich geben. Die Simulation des Formfüllvorganges im
Duroplastbereich war lange Zeit durch die chemische Vernetzung und die
damit erschwert verbundene Viskositätsbestimmung nicht möglich. Durch
die Entwicklung eines speziellen Hochdruckkapilarrheometers lassen sich
nun auch im Duroplastbereich zuverlässig Viskositätsdaten bestimmen.
Die Simulation berücksichtigt auch die Vernetzung des Duroplasten. Hierdurch
kann die Entwicklung der immer komplexer werdenden Duroplastformteile
wesentlich vereinfacht werden. Viele weitere Neuerungen ließen sich
beschreiben. Die vielfältigen Bestätigungen der Teilnehmer an die
Organisatoren der Tagung zeigen, dass es durchaus gelungen ist, die
Duroplastfamilie zusammenzubringen, wobei die überraschend große Anzahl
der Teilnehmer das Interesse am „alten Werkstoff Duroplast“ bekunden.
Die Neuerungen im Bereich des Duroplasten zeigen. Dass der Duroplast
durchaus ein „neuer Werkstoff“ mit Zukunft sein wird. |
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| Duroletter
01/2002
Zur
Duroplasttagung 2002 ist der Duroletter 01/2001 erschienen. Die
12seitige Broschüre enthält Informationen und Berichte von der
Duroplasttagung, sowie Termine und zwei Fachbeiträge in deutscher und
englischer Sprache. Der Duroletter liegt zum Download bereit. |
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Duroletter 01/2001
(PDF, 12 Seiten, dt./engl., 1320 KB) Bitte klicken Sie zum Download
auf die Miniaturansicht |
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Rückblick
2002 |
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| 2. Duroplasttagung etabliert sich zum
Branchentreff |
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| Die 2. Internationale
Duroplasttagung Iserlohn 2002 war mit über 300 Teilnehmern aus aller
Welt erneut ein großer Erfolg. Zahlreiche Innovationen wurden von
namhaften Referenten vorgestellt. Somit wurde deutlich, dass der
oftmals totgesagte Werkstoff "Duroplast" durchaus zukunftsfähig ist,
wenn das gesammelte Know-how in neue Anwendungen und Produkte
einfließt. Die Erfolgsgeschichte des Duroplast ist daher noch nicht zu
Ende, sondern mag in manchen Produktsegmenten erst jetzt beginnen. |
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Kunststoff soll Gewichtsproblem im Autobau lösen
IKZ 21.11.2002 |
Bericht von der 2. Internationalen Duroplasttagung
2002 IKZ 26.11.2002 |
Über 300 Teilnehmer auf der 2. Duroplasttagung 2002
K-Zeitung online 25.11.2002 |
Einigermaßen erfolgreiche Nische
K-Zeitung 05.12.2002 |
Erfolgsfaktor Duroplast K-Zeitung
07.11.2002 |
Im Motorenbau mehr Duroplaste im Einsatz
Ostsee-Zeitung 23.11.2002 |
Kommen die Motoren aus Plastik?
Rheinische Post 20.11.2002 |
Mit Plastik Gewicht einsparen Schweriner
Volkszeitung 16.12.2002 |
Internationale Duroplasttagung in Iserlohn
Südwestfälische Wirtschaft 1-2003 |
Plastik auch am Motor einsetzbar
Westfälische Rundschau 21.11.2002 |
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